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Dürfen Katzen Spinat essen?

Spinat ist nicht giftig für Katzen und daher dürfen unsere Stubentiger gerne ab und an Spinat essen. In kleinen Mengen kann Spinat deiner Katze sogar helfen, da er viele gute Inhaltsstoffe enthält, die ihr guttun. Allerdings sollte deine Katze nicht zu viel des grünen Gemüses essen, da ihr Verdauungssystem nicht für den Konsum von großen Mengen an Gemüse geeignet ist. Durch die vielen guten Inhaltsstoffe wird Spinat auch öfter von Herstellern von Katzenfutter in Futter oder Leckerlies gemischt.

Warum ist Spinat gut für Katzen?

Spinat enthält eine Menge guter Stoffe, die für den Organismus deiner Katze positiv sind. Dazu gehören unter anderem viele Vitamine und Mineralstoffe wie die Vitamine A, B, C und E. Außerdem die Mineralstoffe Magnesium, Folsäure und auch Kalzium. Man muss seiner Katze gar keine große Portion Spinat geben, denn schon in einer kleinen Menge sind sehr große Mengen dieser Superstoffe enthalten. Zusätzlich enthält Spinat auch ein wenig pflanzliches Omega-3. Dieses ist zwar nicht so gut verwertbar wie das aus Fischöl, aber trotzdem erwähnenswert.

Spinat ist Kalorienarm und damit sehr gut für Katze mit Übergewicht als kleine Belohnung geeignet. Mit etwas Spinat kann auch das Futter gestreckt werden, so werden insgesamt weniger Kalorien aufgenommen.

Spinat enthält außerdem einige Ballaststoffe. Zwar ist der Gehalt geringer als bei anderen Gemüsesorten, aber er ist immer noch hoch genug um die Verdauung deiner Katze zu unterstützen.

Vorsicht bei einigen Katzen führt Spinat zu Harnwegproblemen

Tatsächlich ist Spinat nicht in allen Situationen das richtige Gemüse für deine Katze. Spinat kann leider bereits bestehende Erkrankungen verschlimmern, das ist zum Beispiel der Fall, wenn deine Katze unter Harnproblemen leidet. In diesem Fall sollte sie keinen Spinat gefüttert bekommen. Spinat enthält Kalzium Oxalat, das dazu führen kann, dass sich Kristalle in ihren Harnwegen bildet die weitere Komplikationen auslösen können.


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Dürfen Katzen rohen Spinat fressen?

Problematisch an rohem Spinat ist der hohe Anteil an Oxalaten. Zu viel davon kann zu Harnsteinen führen. Das Hauptproblem bei rohem Spinat ist, dass er Oxalate enthält. Wie wir bereits erwähnt haben, kann dies zu Kristallen in den Harnwegen und auch zu einem Risiko für Nierensteine führen.

Sollte deine Katze in der Vergangenheit schon einmal einen Harnwegsinfekt oder ein Problem mit der Niere gehabt haben, raten wir vom Füttern von Spinat und insbesondere von rohem Spinat ab. Es gibt genügend andere Gemüsesorten, um deiner Katze einen gesunden Snack zu bieten.

So solltest du den Spinat für deine Katze kochen

Wenn du deine Katze das erste Mal Spinat geben möchtest schlagen wir vor diesen vorher erst zuzubereiten. Dadurch geht nur ein kleiner Teil der wertvollen Inhaltsstoffe verloren, das Gemüse wird aber viel einfacher verdaubar. Katzen vertragen die meisten Gewürze nicht besonders gut. Einige sind sogar giftig für deinen Stubentiger. Auch viel Salz solltest du beim Zubereiten des Spinats für deine Katze verzichten.

Der Spinat sollte entweder gekocht oder gedünstet werden, wobei zweiteres deutlich schonender ist und sich die wasserlöslichen Vitamine nicht herauslösen. Dadurch bleiben bei dieser Art der Zubereitung die meisten Nährstoffe erhalten.

Also, dürfen Katzen Spinat essen? Ja dürfen sie, jedoch solltest du deinem Stubentiger das grüne Kraut nicht zu oft servieren und im besten Fall vorgaren. Salz und Gewürze haben in der Katzenenährung nur bedingt etwas verloren und sollten auch vermieden werden. Wenn deine Katze Spinat mag wird es ihr auch so gut schmecken.

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